Anfang der weitergeleiteten Nachricht:Von: "DIE ZEIT: Das tut mir gut" <dastutmirgut@zeit.de>Betreff: Was wirklich gegen Depressionen hilftDatum: 2. Mai 2025 um 07:16:29 MESZAntwort an: "DIE ZEIT: Das tut mir gut" <dastutmirgut@zeit.de>Das tut mir gut
Wie wir mit Hilfe der Hirnforschung unsere Produktivität steigern + Erwartet uns ein warmer Sommer? + Gratis-Rezept: Rosenkohl mit Zitrone und Burrata
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© Francesco Ciccolella Studio
Liebe Leserin, lieber Leser,
»Bis ich selbst betroffen war, hatte ich keine Vorstellung davon, was es bedeutet, an einer Depression erkrankt zu sein.« Das antwortete eine Leserin auf unsere Umfrage hier in dem Newsletter zum Thema Depressionen. Über 85 Prozent von Ihnen sind entweder selbst oder im sozialen Umfeld mit dem Thema konfrontiert. Trotzdem wird wenig darüber gesprochen. In der Folge gehen auch hoffnungsspendende Aspekte unter: Fakt ist, zwei von drei Depressionen klingen wieder ab. Den einen Weg zur Heilung scheint es dabei nicht zu geben. Für den einen sind es Medikamente, für die andere eine Therapie.
Anaïs Kaluza aus dem Ressort Gesundheit von ZEIT ONLINE hat mit neun Menschen gesprochen, die ihre Depression überwunden haben. Dabei haben alle gemeinsam: Alle lagen am Boden und haben es auf unterschiedliche Arten wieder nach oben geschafft. Was den Menschen gegen die Depressionen geholfen hat und was die aktuelle Forschung sagt, lesen Sie hier.
Bei einer Depression werden Gedanken und Gefühle ins Negative verzerrt. Soziale Interaktionen mit dem Umfeld aufrechtzuerhalten und mit der Erkrankung offen umzugehen, kann ein Weg sein, am Ende des Tunnels wieder Licht zu sehen. Doch gerade das fällt den Erkrankten häufig schwer. »Depressionen vernebeln das Gehirn, und es ist gut und wichtig, jemanden an der Seite zu haben, der gegen den Nebel anpustet«, schrieb ein ZEIT ONLINE-Leser. Die Professorin für Psychologie und Gruppendynamik Jeannette Bischkopf rät, die eigene Rolle als Freundin, Partner oder Eltern bei allem Verständnis für die Krankheit nicht zu verlassen. Wie man als Angehörige mit schwierigen Themen gegenüber depressiven Menschen umgehen sollte und wie man die Krankheit gemeinsam besiegen kann, lesen Sie hier.
Der erste Schritt zur Besserung ist in den meisten Fällen, anzuerkennen, dass man unter Depressionen leidet. Deshalb finden Sie auf ZEIT ONLINE einen Leitfaden für Menschen, die sich fragen, ob sie eine Depression haben. Außerdem haben wir für Sie aus der Redaktion eine Liste mit Tipps zusammengetragen, die erklärt, wie man einen Therapieplatz bekommt.
Ihr Johann Volkmer
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»Allein zu wissen, dass es losgeht und dass sich jemand kümmert, kann hoffnungsvoll stimmen und erste Schritte initiieren.«
Wolfgang Lutz, Psychotherapieforscher an der Universität Trier
Benedikt, 39 Jahre alt, Redakteur
»Mein erster Wendepunkt kam, als ich in der Klinik aufgenommen wurde. Beim Aufnahmegespräch sagte der Arzt: 'Sie erfüllen alle Kriterien einer schweren depressiven Episode, aber wir kriegen das wieder hin.' Mit diesem Satz kam ein Gefühl in mir hoch, das ich fast vergessen hatte: Hoffnung. Hoffnung, dass dieser Zustand enden würde. Hoffnung, dass mein Leben wieder so werden könnte wie früher. Ich dachte: Wenn der Arzt das sagt, dann wird das so sein. Ohne diesen Satz wäre ich vielleicht nicht geblieben. Ich hätte mich vielleicht nicht getraut, in der Gruppentherapie zu weinen. Ich hätte nicht mit dem Joggen angefangen und ich würde heute nicht abends unter der Dusche denken: Mir geht es wieder gut.«
Hoffnungslosigkeit ist nicht nur Ausdruck einer Depression, sondern hält sie auch aufrecht. Denn Hoffnungslosigkeit lähmt. Die Hoffnung wiederzubeleben, ist deshalb ein wichtiger Baustein in der Therapie. Einmal entfacht, kann die Hoffnung etwas in Gang setzen. Studien zeigen: Wächst die Hoffnung, fühlen sich viele Patienten schlagartig besser, die Depressivität nimmt ab. Wer hoffnungsvoll aufs Leben schaut, sieht Wege zu seinen Zielen und fühlt sich imstande, sie zu beschreiten. Hoffnung treibt an. Auch Antidepressiva können diesen beflügelnden Effekt haben, wenn sie anschlagen.
Dies ist ein Auszug aus dem Artikel »Wie Menschen ihre Depression überwunden haben« von Anaïs Kaluza aus dem Ressort Gesundheit von ZEIT ONLINE.
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Foto: Sven Mewes, Johann Volkmer, Ina Mortsiefer © Bettina Theuerkauf; Tunnel © Icon Pai/Noun Project; Illustrationen Erinnerung © Francesco Ciccolella Studio; Produktivität © Laurent Fiorentino/Connected Archives; Duschen © Max Slobodda für ZEIT Online; Hautpflege @ E+;Melanie Haberkorn/plainpicture/Getty Images.
Anfang der weitergeleiteten Nachricht:Von: "DIE ZEIT: Das tut mir gut" <dastutmirgut@zeit.de>Betreff: Was wirklich gegen Depressionen hilftDatum: 2. Mai 2025 um 07:16:29 MESZAntwort an: "DIE ZEIT: Das tut mir gut" <dastutmirgut@zeit.de>Das tut mir gut
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»Bis ich selbst betroffen war, hatte ich keine Vorstellung davon, was es bedeutet, an einer Depression erkrankt zu sein.« Das antwortete eine Leserin auf unsere Umfrage hier in dem Newsletter zum Thema Depressionen. Über 85 Prozent von Ihnen sind entweder selbst oder im sozialen Umfeld mit dem Thema konfrontiert. Trotzdem wird wenig darüber gesprochen. In der Folge gehen auch hoffnungsspendende Aspekte unter: Fakt ist, zwei von drei Depressionen klingen wieder ab. Den einen Weg zur Heilung scheint es dabei nicht zu geben. Für den einen sind es Medikamente, für die andere eine Therapie.
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Antworten aus der VorwocheLeiden Sie oder Menschen in Ihrem engeren Umfeld unter Depressionen?
»Ich hatte eine hochfunktionale Depression. Und es war furchtbar. Bis ich selbst betroffen war, hatte ich keine Vorstellung davon, was es bedeutet, an einer Depression erkrankt zu sein.«
»Leider ist dieses Krankheitsbild immer noch stigmatisiert und von der Gesellschaft kaum anerkannt. Man schämt sich oder traut sich kaum zu sagen, dass man Depressionen hat.«
»Menschen mit Depressionen werden nach meiner Erfahrung immer noch stigmatisiert, so dass ein offener Umgang mit dieser Krankheit leider immer noch äußerst mutig ist.«
»Ich gehe sehr offen mit meiner Depression um. Die Reaktionen der Menschen sind deutlich positiver, als ich das befürchtet habe. Und mir persönlich nimmt diese Offenheit unglaublich viel Druck in den Zeiten, in denen mich die Depression mal wieder voll im Griff hat. ich muss dann nicht mehr so viel erklären.«
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Sara Blumberger, Janine Drieling, Berna Kurucay, Sven Mewes, Ina Mortsiefer, Marion Oberhellmann, Debora Schnitzler, Wencke Tzanakakis und Johann Volkmer
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© Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Foto: Sven Mewes, Johann Volkmer, Ina Mortsiefer © Bettina Theuerkauf; Tunnel © Icon Pai/Noun Project; Illustrationen Erinnerung © Francesco Ciccolella Studio; Produktivität © Laurent Fiorentino/Connected Archives; Duschen © Max Slobodda für ZEIT Online; Hautpflege @ E+;Melanie Haberkorn/plainpicture/Getty Images.