Liebe Kollegen,

 

natürlich habt ihr es längst bemerkt und wir werden jedes Jahr um die gleiche Zeit daran erinnert.

Die Uhr wurde kürzlich eine Stunde zurückgestellt und es wird früher dunkel… immer ein bisschen mehr bis kurz vor Weihnachten.

 

Die Zeitumstellung ist für die meisten unter uns jedes Jahr erneut eine Umstellung, da sich der Bio-Rhythmus nicht wie der Uhrzeiger mal ebenso anpassen lässt.

Generell ist es schwerer, bei Dunkelheit aus dem Bett zu kommen aber auch nicht so einfach, früher ins Bett zu gehen. Eine feste Routine mit regelmäßigen Zeiten für Aufstehen, Essen und Freizeitaktivitäten hilft, den biologischen Rhythmus zu stabilisieren und gibt ein Gefühl von Kontrolle. Wer keinen Hund hat, kann trotzdem spazieren gehen vor allem an den Home-Office Tagen ist das empfehlenswert.

 

Warum fällt uns das schwer?

 

Die Nacht ist die Periode der Dunkelheit, wenn die Sonne unter dem Horizont steht. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten nimmt das Tageslicht zunehmend ab. Die längere Dunkelheit draußen führt dazu, dass das Schlafhormon Melatonin vermehrt im Körper ausgeschüttet wird. Dies bewirkt unter anderem Müdigkeit, Reizbarkeit und Antriebslosigkeit. Der Lichtmangel verändert den Hormonhaushalt und weniger Serotonin (Botenstoff im Gehirn) wird ausgeschüttet. Das kann in seltenen Fällen sogar Depressionen auslösen. Viele leiden aufgrund des wenigen Lichts auch unter einem Vitamin-D-Mangel. Die Folge sind Müdigkeit und Stimmungstiefs. Eine tägliche Zuführung von 2.000 bis 4.000 IE Vitamin D3 ist empfohlen und kann uns wieder Antrieb geben.

 

Was könnt ihr sonst noch tun? Hier kommen ein paar Tipps für euch:

 

Jede Jahreszeit hat etwas Schönes zu bieten. Geniest die wenige Sonne, die sich zeigt und geht tagsüber an die frische Luft. Am besten ohne Handy, Kopfhörer oder sonstige Ablenkungen. Schaut euch die bunten Blätter an, die von den Bäumen fallen. Geht mal bei Regen raus, einfach so, auch das kann schön sein. Spätestens das Gefühl, wenn man wieder drin ist, schüttet Dopamin (Glücksgefühle) aus. Ähnlich wie nach dem Sport. Und auch hier, lasst nicht nach, treibt moderaten Sport! Jedoch nicht zu spät, zu starke Anstrengung. Dann wird der Schlaf wieder schlechter, ähnlich wie wenn man Alkohol getrunken hat. Auch wenn man vielleicht besser einschläft, der Schlaf wird schlechter. Im Office könnt ihr euch zweimal die Woche 10 Minuten mit mir bewegen. Auch das macht gute Laune!

 

Verwendet drinnen Tageslichtlampen mit 2.500 bis 10.000 Lux; sie können die Wirkung von Tageslicht nachahmen und wird täglich für 30 bis 60 Minuten empfohlen. Es reicht aus, wenn man sich regelmäßig in Richtung der Lampe bewegt; man muss nicht die empfohlene Zeit hineinsehen.

 

Macht es euch zu Hause gemütlich mit angenehmen Düften wie Zimt, Vanille oder Orange und guter Musik, aber igelt euch nicht ein sondern pflegt weiterhin eure sozialen Kontakte. Nichts geht über ein persönliches Treffen Face to Face. Man ist einfach mehr in der Situation und nicht abgelenkt wie bei Handy, Chat und Co.

 

Esst viel saisonales Gemüse, Obst und Vollkornprodukte, um den Körper mit wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen zu versorgen.

 

Zuguterletzt heben kreative Hobbys wie malen, basteln oder sonstige Handarbeit die Stimmung. Der November bietet sich ideal an, Weihnachtskalender für die Liebsten selbst zu gestalten.

 

Habt Spaß, bleibt gesund genießt die schöne Seite der Dunkelheit 😊

 

 

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Mit freundlichen Grüßen

Nadine Feil
Projekt- und Gesundheitsmanagement

 

#gernperdu

 

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