Freitag der 13., Kapitel 11 - D-Arzt Irrsinn
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Hallo liebe Leser,
ich bitte um Entschuldigung, dass entgegen meiner Ankündigungen gestern kein neues Kapitel erschien und das heutige keine Bilder enthält.
Leider hatte ich gestern und heute stundenlange Termine, die mich komplett geschafft haben. Was da abging, erfahrt ihr in den nächsten Tagen ohnehin. Zumal die Erzählgeschwindigkeit in den nächsten Kapiteln etwas anzieht.
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Weihnachten, 24.12.2013. Eine weitere grauenvolle Nacht mit ziehenden straffen krampfartigen Schmerzen. Bereits die letzten zwei Tage spielte ich mit dem Gedanken, dass diese futuristischen Pflaster einen gewissen Anteil daran haben könnten. Denn diese klebten extrem straff und hatten sich in den vergangenen Tagen an keiner Stelle auch nur ein bißchen gelockert. Jegliche Versuche, die Kanten testweise anzuheben, wurde von mir unter sinnlosen Schmerzen abgebrochen.
Weil der nächste Termin für einen erneuten Pflaster-Wechsel der 27.12. wäre und ich bei der Entlassung aus dem Krankenhaus 4 große Pflaster mitbekommen hatte, war das rein rechnerisch die ideale Gelegenheit für einen Wechsel. Und weil ich von ihnen einfach genervt war; die Schmerzen-verursachenden Pflaster mussten weg. JETZT!
So sitze ich also 04:15 Uhr im Bett, das Schlafzimmer hell erleuchtet und beginne die Pflaster abzuziehen. Auauauaua, verdammte Haareeeeeee. *zzzzzzipppp*
Wenige Minuten später sind die drei Pflaster ab. Ich laufe im Schlafzimmer herum, um zu testen, ob dieses straffe Ziehen weg ist. Und tatsächlich... ähm... Mist... keine Änderung. Toll, also musste das doch von den Tackerklammern kommen. Und diese sollten ja nach Ankündigung erst am 27.12. entfernt werden. Das war ein Satz mit X...
Ich klebte die neuen weißen Standard-Pflaster auf, versuchte genau so geschickt, wie die Schwester damals die Seiten einzuschneiden, damit es sich überall anpasst und hält. Nun ja... ich hab's versucht. In der Kniebeuge wollte das Pflaster leider partout nicht halten. Deswegen holte ich im Bad die Pflasterrolle heraus und klebte das Pflaster nochmal extra fest. Gegen 04:30 Uhr bin ich fertig und betrachte die alten Pflaster. Igitt, medizinischer Abfall... sah ein wenig aus, wie eine abgeworfene Schlangenhaut. Um zu zeigen, was für bescheuerte Sachen ich um welche bekloppte Uhrzeiten mache, schicke ich ein paar Whatsapps herum. Immer diese Selbstbeweihräucherung... ;-)
Bis knapp 6 Uhr schaffe ich es noch, im Bett zu verweilen. Dann nervt es alles wieder. Im Laufe des Vormittags eine neue Herausforderung. Ich wollte (bzw. musste für den Nachmittag) endlich mal wieder komplett duschen und Haare waschen. Das war gar nicht so einfach. Einfach mal in die Wanne stellen ging nicht, weil an die Pflaster kein Wasser durfte. Also ließ ich mir für den Fuß einen Eimer Wasser ein. Den Rest von mir konnte ich waschen, indem ich mich mit dem Handtuch auf eine Kante der Wanne setzte. So konnte ich mir dann auch die Haare waschen. Logistisch bestand allerdings die Herausforderung dahingehend, dass ich selbst das Anziehen über diese Kante erledigen musste und durch das Handtuch dann eine nasse Hose hatte... narf...
Gegen 8 Uhr klingelt es an der Tür. Das Catering brachte schon das Mittag. Der Herr sah meine Krücken (bzw. wie Frau Merkel in einer ihrer Pressekonferenzen nach dem Sturz sagte: "Gehhilfen") und wir kamen über meinen Unfall ins Gespräch. Dass er einen ähnlichen Unfall hatte und mittlerweile wieder nahezu den Zustand von vorher erreicht hatte. Das machte mir Mut.
Die Zeit verging und kurz vor 16 Uhr schaffte ich es noch ein Kapitel zu veröffentlichen, bevor ich von meinen Liebsten zum Weihnachtsfest abgeholt wurde. Treppen runter, kurze Fahrt, Treppen hoch... und schon lag ich auf der nächsten Couch. Für die Kinder war es eine völlig neue Situation, denn ich war erstmalig nicht zum Spielen zu gebrauchen. Durch die Zimmer und Wohnung und die Couch toben... keine Chance. Im Gegenteil, sie mussten sich sogar von der Wandseite der Couch fernhalten, wo sich mein Bein befand.
Und schon feierten wir alle Sieben zusammen Weihnachten.
Obwohl ich stets versuchte aufmerksam zu sein, prallte natürlich trotzdem ab und an mal Jemand gegen mein Bein, so dass ich kurz aufschrie. Weitaus interessanter war aber, dass ich umgeben von meinen Liebsten endlich mal wieder richtig entspannt war und sehr viel auf der Couch schlief, selbst während sie durch's Wohnzimmer tobten und spielten. Gegen Abend konnte ich alle ein wenig mit meiner Thrombose-Spritze ärgern. Jaja, das waren mir die Richtigen... haufenweise Horrorfilme schauen und mich verspotten, weil mir dieses Film-Genre nicht liegt, aber fluchtartig den Raum verlassen, wenn ich mit den Fingern wegen den Kontaktlinsen im Auge herumfurwerke, oder mir eine kleine Spritze am Bauch ansetze. Weicheier. :-)
Auch die Nacht zum 25.12. lief ungewöhnlich gut, so dass ich von 23 Uhr bis 6 Uhr nur dreimal wach wurde. Auf der Couch von Anfang an den Fuß an der Kante anlegen zu können, schien die Lösung zu sein. Weil ich als Erster auf Toilette humple und zurück ins Wohnzimmer will, saust der Hund an mir vorbei und pullert sich auf 1,50m durchs Wohnzimmer. Ich wollte ihn unterbrechen, stupse ihn einmal mit der Krücke an. Er knurrt kurz, zieht den Rest seiner Spur zwischen Tisch und Couch und verschwindet dann selbstständig in sein Straf-Körbchen. Super, seit dem Vortag 19 Uhr war keiner mehr mit dem Hund unten, so dass er kurz vorm Explodieren war. Naja, nun jednefalls nicht mehr.
Den Tag vorwiegend in der Horizontalen verbringend, konnte ich auch wieder recht entspannt und viel schlafen. Verdammt, bin ich gerade solch eine Schlaftablette... aber was soll's... gehört halt zur Heilung dazu.
Am Abend war ich wieder Zuhause. Argh, ich brauche echt Leute um mich herum, dieses Allein-sein bekommt mir gerade gar nicht. Dementsprechend war die Nacht wieder Mist.
26.12. - im Tiefkühlfach befand sich noch eine Ente. Das Nach-Weihnachtsessen bei mir war natürlich abgesagt. Da ich über die Feiertage nichts zum Mittag hatte, setzte ich den Plan um, die Ente für mich allein über 4 Tage zu essen - jeden Tag quasi ein Viertel von ihr. Den Rest immer ab in den Kühlschrank. Wie trostlos. Rotkraut, Klöße und Weißbrot waren jedenfalls zur Genüge vorhanden.
Über viele Jahre perfektioniert, schaffte ich es binnen 20 Minuten die Ente komplett herzurichten und in den Ofen zu schieben, ohne dass mein Bein groß verrückt spielen konnte. Ein paar Stunden später war sie fertig und ich hatte einen echten Facepalm-Moment:
An der Küchentür hatte ich seit über einem Jahrzehnt einen kleinen Rolltisch stehen, der das ganze Jahr über zum Abstellen von gebrauchtem oder gereinigtem Geschirr diente. Nur um Weihnachten nutzten wir den Rolltisch für alle Gäste zum Transport des Essens.
Toll... ich hatte einen Rolltisch fürs Essen und spielte seit Tagen Shuffleboard mit den Tellern und Bürostühlen...
Grmpf.
Die Ente mundete gewohnt sensationell. Den Rest des Nachmittags und Abends verschlief ich größtenteils, gefolgt von einer gewohnt grauenvollen Nacht, auch wenn ich etwas Neues probierte. Um das Knie zu entlasten, schlief ich auf der Couch, das Knie über die Kante ragend. Wenn ich nach den ersten eineinhalb Stunden unter Schmerzen aufwachte, begab ich mich ins Bett. Da ich zu diesem Zeitpunkt total zertreten bin, schlafe ich im Bett zügig wieder ein und kann nochmal eineinhalb Stunden überbrücken. Diese Methode nutze ich bis heute noch.
Schon war der 27.12. da. Die Handheld-Konsole für die Wartezeit eingepackt, rufe ich ein Taxi und lasse mich 8 Uhr ins Universitätsklinikum fahren. Keine Ahnung habend, wo der Durchgangs-Arzt sein würde, laufe ich den bekannten Weg in Richtung chirurgische Station zurück. Kurz davor angekommen, sehe ich an der Decke ein Schild für die ambulante Behandlung. Bingo.
Ich biege ein und sehe bereits ca. 35 Leute sitzen. Ach herrje. Die Empfangsdamen waren der Hammer und könnten aus so ziemlich jedem Comic entsprungen sein. Eigentlich wirkten sie genau wie die Damen aus "Asterix erobert Rom" aus dem Haus, das Verrückte macht. Eine Dicke, eine Dürre. Beide unterhalten sich über irgendwelchen Alltags-Kram und interessieren sich nicht die Bohne, dass ich dort stehe. Nach 60 Sekunden sage ich: Guten Morgen! Bei Beiden dreht sich jeweils ein Auge zu mir, sie rümpfen in gewohnter Essensschubsen-Art die Nase, das Auge dreht sich wieder weg und sie unterhalten sich weiter.
Nach weiteren 60 Sekunden erbarmt sich eine, mich offensichtlich minderwertigen Krüppel anzusprechen: "Was woll'n's'n?"
Ich antworte: Passierschein A38.
Keine von Beiden verzieht eine Miene. So macht menschliches Miteinander doch Spaß. Ich erkläre, warum ich da bin und soll Platz nehmen. Nachdem ich mich setze, erscheint Bettnachbar #4, Robert an der Rezeption und setzt sich gegenüber von mir ab. Wir begrüßen uns kurz, dann ist er mit seinem Smartphone und ich mit meinem Handheld beschäftigt. 30 Minuten vergehen... eine Stunde vergeht... mein Bein und Fuß fühlen sich immer schwerer an... ich blockiere nun zwei Sitzplätze und lege die Beine hoch... ich kam mir vor wie ein Penner auf'm Bahnhof.
Zwei Stunden vergehen... drei Stunden vergehen... sehr langsam werden es weniger Leute... offensichtlich sind nur zwei Ärzte anwesend, die über 9 Sprechzimmer verteilt die Leute behandeln.
In gewohnt typisch deutscher Art, ertragen alle das Schlange-stehen bzw. Schlange-sitzen. Vier Stunden sind vergangen, als plötzlich einer der Wartenden und seine Frau sich gegenseitig hochschaukeln und die Nerven verlieren.
Sie machen die beiden Rezeptions-Damen rund, laufen im Wartezimmer herum, stellen sich demonstrativ am Ende des Ganges direkt an den Türen der Sprechzimmer auf, laufen zurück, setzen sich, grummeln vor sich hin und haben schließlich Erfolg.
Denn als sie regulär dran sind, werden sie endlich aufgerufen. Hahaha, na wenigstens haben sie die blöden Tanten rund gemacht.
Fünf Stunden sind vergangen... dann werde ich endlich aufgerufen. Warum nur hatte ich mir weder was zu Trinken noch was zu Essen mitgenommen...? Leicht schwächelnd, begebe ich mich ins Sprechzimmer Nummer 3. Na wenigstens nimmt mich eine süße junge blonde Assistentin in Empfang, das entschädigte ein wenig. Wir plaudern ca. 15 Minuten, dann tauchte der Arzt auf.
Er fragt mich, was passiert ist, wie es mir geht, betrachtet meine Röntgen-Bilder. Dabei fällt mir etwas auf. Der Doktor ist geistig dauernd abwesend, lethargisch, fahrig, total durch den Wind und kann sich offenbar keine 30 Sekunden am Stück konzentrieren. War der auf einem Tripp? Oder einfach betrunken? Hmm, keine Fahne. Merkwürdig.
Er zieht meine Pflaster ab, schaut sich alles an und rollt wieder zum Tisch. Ich frage ihn, ob ich keine neuen Pflaster bekomme. Er erwidert: "Nein, es blutet ja nichts mehr, also brauchen Sie kein neues Pflaster."
Dauernd murmelt er etwas vor sich hin und sagt mir nach 5 Minuten, dass wir beim nächsten Termin am 03.01.2014 erneut röntgen und dann die Klammern und Fäden ziehen werden.
Dann schaut er auf den Kalender, wieder auf den Computer, murmelt, läuft nervös auf und ab und fragt nach weiteren 2 Minuten, wie ich Silvester verbringen will.
Etwas verunsichert frage ich nach, wie er das meint. Immerhin hatten wir Traditionsgemäß einen festen Terminplan und einen festen pyrotechnischen Ablauf für Silvester geplant, ich wie immer als Hauptorganisator. Als er nicht reagiert, schiebe ich eine zweite Frage hinterher: Meinen Sie, dass ich nicht so viel in der Gegend rumspringen und mein Bein eher schonen soll? Das würde ich ohnehin tun.
Er schaut mich an, steht auf, läuft sinnlos im Raum herum, starrt auf den Kalender und seinen Computer, seufzt mehrmals und entscheidet plötzlich unerwartet: Ach, wir entfernen die Klammern heute, auch wenn das 11 Tage nach der OP eher nicht empfohlen wird. In der Regel nach 14 Tagen. Aber bis zum 03.01. wären es dann 18 Tage und das wäre zu viel.
Gut gut, die Assistentin oder Schwester oder Medizinerin in Ausbildung oder whatever sie ist, steht auf und holt aus dem Schrank eine Zange. Ich frage sie, ob das wehtun wird. Sie verneint und meint es würde nur ein wenig ziehen. Wieder leicht verunsichert, hake ich nach, wie das ablaufen soll, ob es jetzt wie bei einem Büroklammern-Zieher einfach mit Gewalt rausgezogen wird. Sie grinst und meint: "So ähnlich."
Schon steht sie neben mir und setzt die Zange an der ersten Klammer an... iärgs... ich kann nicht hingucken... aber ich muss...!
Sie schiebt den unteren Teil der Zange mittig unter die erste Klammer und drückt die Zange zusammen. Dadurch verbiegt sich die Mitte der Klammer nach unten und beide Enden werden in einer Hebelwirkung begradigt, angehoben und bewegen sich automatisch aus dem Fleisch.
Iiiiiiiiih. Wobei... ich merke absolut gar nichts davon. Aber es sah einfach widerlich aus.
Nach drei Klammern lege ich den Kopf zurück und lasse sie einfach machen. Ich musste mir das nicht wirklich ansehen. Ab und zu merke ich, wie sie die Zange drunter schiebt, dann klimpert die nächste Klammer ins Metallschälchen.
*sing*
Am Bein von mir, da zieht ein junges Mädchen.
Ich guck grad' nicht, doch sie scheint hübsch zu sein.
Ich weiß nicht ihren Namen, doch ich kenne wohl ihr Ziel.
Ich merke nur, sie macht's mit viel Gefühl...
*/sing*
Nach den ersten zwei Narben kommt sie bei der unteren dritten Narbe an und bemerkt treffend, dass dort eine normale Naht vorhanden ist. Prompt hat sie ein gekrümmtes Skalpell in der Hand und setzt an. Brrrrrr... ich muss hinschauen. Sie popelt an wenig an der Naht herum, es fühlt sich unangenehm an, aber es passiert nichts.
Schließlich spricht sie den völlig-stoned Doktor an und bittet um Hilfe. Er kommt angerollt, scheint sich soweit wieder gefangen zu haben, setzt an und fängt sofort an zu schnippeln. Sie ist sichtlich überrascht und fragt, wie er da sofort so intuitiv herum-schneidern kann. Er erwidert, dass bei ihm der Name einfach Programm wäre. Nun rate mal, wie er mit Nachnamen hieß.
Ich hatte mich jedenfalls schon wieder zurückgelegt und dazu entschieden, das doch nicht sehen zu wollen. Drei Minuten vergehen, es zieht ein paar Mal, aber echte Schmerzen waren keine im Spiel. Am Ende lobt mich der Arzt für meine gute Mitarbeit. Ich bin verblüfft und frage nach, wie er das meint. Schließlich lag ich nur sinnlos da. Er gibt an, dass viele sich beim Nähte/Klammern ziehen wie kleine Kinder anstellen und wimmern und zappeln würden. Merkwürdig. Mein Schmerzpegel war zwar weiterhin im negativen Bereich angesiedelt, aber das war ja nun wirklich nichts.
Er gibt mir einen neuen Termin für den 08.01. und sagt, dass er mich dann wieder gesund schreiben würde. Guter Scherz... aber er sah nicht wirklich aus, als würde er scherzen. Ich konnte mich nicht im Geringsten selbst versorgen, kam nicht weiter als in einem 15m-Radius ums Haus herum und sollte... ach egal... er schien schon wieder auf dem Tripp zu sein!
Ich erwähnte noch die Physio-Verordnung, die angepasst werden muss. Außerdem bräuchte ich durch den neuen Termin weitere Medikamente, da diese sonst nicht reichen würden. Er schien das nicht zu raffen. Ich rechne es ihm vor. Raffte er es jetzt? Sah ganz so aus, er füllte diverse Dokumente aus und packt diese in meine Mappe. Dann verabschiedet er sich eilig und verschwindet aus dem Raum. Die kleine Blonde sagt: "Ja... dann sind sie wohl fertig..."
Ich haue ja ungern diesen Doktor so gezielt in die Pfanne, aber der Typ war völlig Hacke! Eine Unverschämtheit, in so einem Zustand noch Patienten zu behandeln.
Ich ziehe mich an und bin nach knapp 6 Stunden endlich dort raus. Auf dem Weg aus dem Krankenhaus checke ich das Bein ohne Pflaster, Klammern und Naht durch und bemerke, dass die straffen ziehenden Schmerzen endlich weg sind.
Hah, denkste.
Verdammt! Das Gefühl kam weder von den Pflastern, noch von den Klammern. Es kam von meinen Platten und Schrauben direkt im Inneren meines Beines. Das hieß, ich müsste dieses Gefühl nun mindestens eineinhalb Jahr ertragen, bis die Platten wieder entfernt werden?! Tolle Aussichten.
Zuhause angekommen checke ich die Mappe. SCHEISSE! Kein Rezept dabei... dieses #&<$%
Drogen-Opfer von Arzt.
Wurscht, würde ich mich am Montag drum kümmern. Zack, überrennt mich wieder die Erschöpfung. Den Abend schone ich mich und entdecke beim Ruhen, dass ich mich auf die rechte Seite legen konnte, wenn ich mir zwischen die Unterschenkel ein Kissen legte. Dadurch wurde das Gewicht des Beines verteilt und ich konnte über eine Stunde so liegen. Faszinierend. Trotzdem eine weitere mistige Nacht.
Aber fünf Stunden herumsitzen, war gar nichts gegen 5 Stunden herumlaufen! Denn es folgte ein echter Stresstest.
To be continued... nächstes Kapitel: Tradition vs. Handicap
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