Liebe Kollegen,

 

heute sende ich euch zwei Themen aus dem Newsletter von Sportivation, die zu bereits gesendete Themen von mir anknüpfen.

Viel Spaß beim Lesen und eine besinnliche Adventszeit!

Bleibt gesund 😊

 

Tageslichtmangel: Der unterschätzte Produktivitätskiller

Im Winter sinkt unsere Leistungsfähigkeit spürbar, was selten an mangelnder Motivation liegt. Der eigentliche Auslöser ist Lichtmangel. Wenn wir im Dunkeln starten, den Tag drinnen verbringen und erst nach Sonnenuntergang wieder aus dem Büro kommen, bekommt der Körper zu wenig natürliches Tageslicht. Dadurch steigt die Melatoninproduktion und der Organismus wechselt ungewollt in eine Art Winterschlafmodus. Das wirkt sich deutlich auf den Arbeitsalltag aus: Konzentration und kognitive Leistung nehmen ab, die Motivation sinkt, Gereiztheit steigt, und Erholungsphasen werden länger.

Da das Licht in Gebäuden oft 20- bis 100-mal schwächer ist als echtes Tageslicht, arbeiten ganze Teams automatisch mit weniger Energie. Um dem entgegenzuwirken, können Unternehmen bereits mit kleinen Veränderungen viel erreichen. Hilfreich sind flexible Arbeitszeiten, die es ermöglichen, Tageslicht bewusst zu nutzen, kurze Outdoor-Meetings oder Walk-and-Talks sowie lichtoptimierte Arbeitsplätze. Ebenso wichtig ist ein gemeinsames Verständnis dafür, dass Wintermüdigkeit ein biologischer Effekt ist und nichts mit Faulheit zu tun hat.

Mehr Licht bedeutet mehr Leistung. Es ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Stellschrauben für Produktivität und Wohlbefinden.

 

Warum Dein Nein so wichtig ist

Wenn das Jahr langsam zur Ende geht und die Anforderungen zunehmen, ist es ein guter Zeitpunkt, bewusst einen Gang zurückzuschalten und die eigenen Grenzen wahrzunehmen. Ein Nein zu Überforderung bedeutet immer auch ein Ja zu sich selbst. Es schenkt Energie, schafft Klarheit und ermöglicht echte Erholung.

Viele Menschen sagen aus Pflichtgefühl zu oft Ja und geraten dadurch in eine dauerhafte Belastung. Ein bewusstes Nein wirkt entlastend, schützt vor Stress und schafft wieder Raum für das, was wirklich wichtig ist.

Wie gelingt ein gutes Nein?

Kurz und klar bleiben – lange Rechtfertigungen sind oft nicht nötig

Alternativen anbieten – etwa einen anderen Zeitpunkt oder eine andere Form der Unterstützung

Eigene Grenzen anerkennen und ernst nehmen

Schrittweise üben – in einfachen Situationen, um sicherer zu werden

Ohne schlechtes Gewissen aussprechen – ein Nein ist kein Zeichen von Egoismus

Gerade zum Jahresende ist diese Haltung besonders wertvoll. Sie unterstützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern sorgt auch dafür, dass Energie und Fokus für die wirklich wichtigen Aufgaben erhalten bleiben.

 

 

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Mit freundlichen Grüßen

Nadine Feil
Projekt- und Gesundheitsmanagement

 

#gernperdu

 

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