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Von: Daniela Gerdes <d.gerdes@traso.de>
Betreff: Infos zu mentaler Gesundheit bzw. Depression
Datum: 2. Mai 2025 um 16:28:49 MESZ
An: team <team@lists.traso.de>


Liebes TraSo Team,

weil uns das Thema mentale Gesundheit am Herzen liegt, sende ich euch anbei einen sehr informativen Newsletter zum Thema Depression u.a. mit folgenden Inhalten, die links findet ihr unten im Newsletter.

Mehr zum Thema mentale Gesundheit erfahrt ihr in den nächsten Wochen vor allem von Nadine Feil, die sich in diesem Thema gerade weitergebildet hat, danke Nadine!

Habt ein schönes Mai-Wochenende!

Ganz liebe Grüße
Daniela


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Von: "DIE ZEIT: Das tut mir gut" <dastutmirgut@zeit.de>
Betreff: Was wirklich gegen Depressionen hilft
Datum: 2. Mai 2025 um 07:16:29 MESZ
Antwort an: "DIE ZEIT: Das tut mir gut" <dastutmirgut@zeit.de>

 
Wie wir mit Hilfe der Hirnforschung unsere Produktivität steigern + Erwartet uns ein warmer Sommer? + Gratis-Rezept: Rosenkohl mit Zitrone und Burrata

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 Liebe Leserin, lieber Leser,
 
»Bis ich selbst betroffen war, hatte ich keine Vor­stellung davon, was es bedeutet, an einer Depression erkrankt zu sein.« Das antwortete eine Leserin auf unsere Umfrage hier in dem News­letter zum Thema Depressionen. Über 85 Prozent von Ihnen sind entweder selbst oder im sozialen Umfeld mit dem Thema konfrontiert. Trotzdem wird wenig darüber gesprochen. In der Folge gehen auch hoff­nungs­spendende Aspekte unter: Fakt ist, zwei von drei Depressionen klingen wieder ab. Den einen Weg zur Heilung scheint es dabei nicht zu geben. Für den einen sind es Medikamente, für die andere eine Therapie.
 
Anaïs Kaluza aus dem Ressort Gesundheit von ZEIT ONLINE hat mit neun Menschen gesprochen, die ihre Depression überwunden haben. Dabei haben alle gemeinsam: Alle lagen am Boden und haben es auf unter­schiedliche Arten wieder nach oben geschafft. Was den Menschen gegen die Depressionen geholfen hat und was die aktuelle Forschung sagt, lesen Sie hier. 
 
Bei einer Depression werden Gedanken und Gefühle ins Negative verzerrt. Soziale Interaktionen mit dem Umfeld auf­recht­zu­erhalten und mit der Erkrankung offen umzugehen, kann ein Weg sein, am Ende des Tunnels wieder Licht zu sehen. Doch gerade das fällt den Erkrankten häufig schwer. »Depressionen vernebeln das Gehirn, und es ist gut und wichtig, jemanden an der Seite zu haben, der gegen den Nebel anpustet«, schrieb ein ZEIT ONLINE-Leser. Die Professorin für Psychologie und Gruppen­dynamik Jeannette Bischkopf rät, die eigene Rolle als Freundin, Partner oder Eltern bei allem Verständnis für die Krank­heit nicht zu verlassen. Wie man als Angehörige mit schwierigen Themen gegenüber depressiven Menschen umgehen sollte und wie man die Krank­heit gemeinsam besiegen kann, lesen Sie hier. 
 
Der erste Schritt zur Besserung ist in den meisten Fällen, anzuerkennen, dass man unter Depressionen leidet. Deshalb finden Sie auf ZEIT ONLINE einen Leitfaden für Menschen, die sich fragen, ob sie eine Depression haben. Außerdem haben wir für Sie aus der Redaktion eine Liste mit Tipps zusammen­getragen, die erklärt, wie man einen Therapie­platz bekommt.

Ihr Johann Volkmer

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Wie können wir den Weg aus der Depression finden?
   
   
»Allein zu wissen, dass es losgeht und dass sich jemand kümmert, kann hoffnungsvoll stimmen und erste Schritte initiieren.«
Wolfgang Lutz, Psychotherapieforscher an der Universität Trier 

Benedikt, 39 Jahre alt, Redakteur​
»Mein erster Wendepunkt kam, als ich in der Klinik aufgenommen wurde. Beim Aufnahmegespräch sagte der Arzt: 'Sie erfüllen alle Kriterien einer schweren depressiven Episode, aber wir kriegen das wieder hin.' Mit diesem Satz kam ein Gefühl in mir hoch, das ich fast vergessen hatte: Hoffnung. Hoffnung, dass dieser Zustand enden würde. Hoffnung, dass mein Leben wieder so werden könnte wie früher. Ich dachte: Wenn der Arzt das sagt, dann wird das so sein. Ohne diesen Satz wäre ich vielleicht nicht geblieben. Ich hätte mich vielleicht nicht getraut, in der Gruppentherapie zu weinen. Ich hätte nicht mit dem Joggen angefangen und ich würde heute nicht abends unter der Dusche denken: Mir geht es wieder gut.«

Hoffnungslosigkeit ist nicht nur Ausdruck einer Depression, sondern hält sie auch aufrecht. Denn Hoffnungslosigkeit lähmt. Die Hoffnung wiederzubeleben, ist deshalb ein wichtiger Baustein in der Therapie. Einmal entfacht, kann die Hoffnung etwas in Gang setzen. Studien zeigen: Wächst die Hoffnung, fühlen sich viele Patienten schlagartig besser, die Depressivität nimmt ab. Wer hoffnungsvoll aufs Leben schaut, sieht Wege zu seinen Zielen und fühlt sich imstande, sie zu beschreiten. Hoffnung treibt an. Auch Antidepressiva können diesen beflügelnden Effekt haben, wenn sie anschlagen.

Dies ist ein Auszug aus dem Artikel »Wie Menschen ihre Depression überwunden haben« von Anaïs Kaluza aus dem Ressort Gesundheit von ZEIT ONLINE.
 
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Hier das Thema vertiefen

 🥺  Bin ich nur traurig oder schon depressiv? (Z+) →

🫂 Das hilft wirklich gegen Depressionen (Z+) →

👬 So kämpft man gemeinsam gegen die Depression (Z+) →
   
 
   
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Viele Menschen sabotieren sich selbst, ignorieren ihr Leistungs­hoch, arbeiten in­effizient. Zehn Erkenntnisse der Hirn­forschung, mit denen man fünf­mal produktiver wird. Von Marie Rövekamp. Zum Artikel (Z+) →
   
 
 
 
 
 
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Was kostet eigentlich Duschen? Oder Smart­phone laden, Pizza auf­backen, Geschirrspülen? Eine Liste zeigt, wie teuer all­tägliche Dinge sind. Frage: Wie sagt man es nun den lang­duschenden Mit­bewohnern? Eine Kolumne von Johannes Gernert. Zum Artikel (Z+) 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
... bei der Haut­pflege

Retinol, AHA, BHA: Nicht jeder Wirk­stoff passt zum eigenen Haut­typ. Was Inhalts­stoffe können, welche die Haut­barriere stärken und wann sie kontra­poduktiv wirken. Von​ Larissa Kögl. Zum Artikel (Z+) →
 
   
Wie es Ihnen geht
Antworten aus der Vorwoche
Leiden Sie oder Menschen in Ihrem engeren Umfeld unter Depressionen?
 
 
 
»Ich hatte eine hochfunktionale Depression. Und es war furchtbar. Bis ich selbst betroffen war, hatte ich keine Vor­stellung davon, was es bedeutet, an einer Depression erkrankt zu sein.​«

»Leider ist dieses Krank­heits­bild immer noch stigmatisiert und von der Gesellschaft kaum anerkannt. Man schämt sich oder traut sich kaum zu sagen, dass man Depressionen hat.«

»Menschen mit Depressionen werden nach meiner Erfahrung immer noch stig­matisiert, so dass ein offener Umgang mit dieser Krank­heit leider immer noch äußerst mutig ist.​«

»Ich gehe sehr offen mit meiner Depression um. Die Reaktionen der Menschen sind deutlich positiver, als ich das befürchtet habe. Und mir persönlich nimmt diese Offenheit unglaublich viel Druck in den Zeiten, in denen mich die Depression mal wieder voll im Griff hat. ich muss dann nicht mehr so viel erklären.«
 
 
 
 
 
   
 
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