Hallo zusammen, ich werde mich hiermit von der TraSo verabschieden. Es fällt mir auf der einen Seite nicht leicht, weil ich viele von euch lieben und schätzen gelernt habe. Auf der anderen Seite bin ich nicht mehr in der Lage das Mobbing eines Einzelnen gegen mich auszuhalten. Ich bin heute nach drei Wochen Ruhe und Entspannung auf Arbeit gekommen und muss mich einfach nicht nach knapp 5 Jahren harter Arbeit mit "Du siehst aus als hättest du abgenommen" begrüßen lassen. Jetzt könnte der ein oder andere denken, dass ich da ein wenig zu dünnhäutig wäre, es ist aber nicht das erste Mal gewesen, dass ich mir solche Sprüche von Stefan Rank-Kunitz anhören musste. Ich gehe davon aus, dass er das mit voller Absicht macht und ja er hat gewonnen, ich habe schon mit meiner Kündigung den Rückzug angekündigt, aber es ist ihm nicht genug. Nach "Ich wäre dich ja gern lost, aber Haiko steht noch zu dir" und "Ich weiß warum du keine 80 wirst, denn es erschießt dich vorher jemand" und "Ich weiß warum Kathi dich nicht heiraten will" reicht es mir. Das muss ich mir nicht antun. Ihr wisst, was ich für die Firma getan habe und ich war mir immer eurer Zuneigung sicher, leider habt ihr DAS aber verpennt. Der Typ macht nicht nur was er will, sondern er mobbt, intrigiert und benimmt sich wie die Axt im Wald. Mir reicht es jedenfalls, ich habe meine Sachen abgeholt und werde diese Firma nicht mehr betreten so lange dieser Mensch dort sitzt. Ich danke euch anderen für die wunderbaren Jahre in denen wir uns so viel weiter gebracht und gebildet haben. Danke für die vielen Stunden des miteinander diskutieren, debattieren und streiten. Ich werde es vermissen. Liebe Grüße, Tilo PS: Hintergrund meiner Kündigung war ein langes Gespräch zwischen Haiko, SRK und Thomas, wie man mich los werden kann.
Hallo nochmal, nach interessanten, langen und ergiebigen Gesprächen mit einigen von euch, möchte ich mich ein wenig breiter erklären. 1. War es nicht meine Intention, die Firma ohne geordnete Übergabe zu verlassen. Dennoch konnte man die Mail so verstehen. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Es gehört aber natürlich auch dazu, das ich beim Kündigungsgespräch mit Haiko, genau solch eine Übergabe zugesichert habe und ich stehe nach wie vor zu meinem Wort. Lediglich die Bedingungen haben sich geändert.¹ 2. War mein Wunsch nach dieser Übergabe, die ich bis Ende September für realistisch halte, die Firma verlassen zu dürfen. Mir wurde aber entgegnet, dass erst mal ein Nachfolger gefunden werden müsste und damit implizit auch, dass ich dort selber tätig werden sollte (falls möglich) und auch wurde mir klar gemacht, was alles noch zu tun sei. Was wiederum bedeutet, dass in der Zeit eben nicht ausschließlich eine Übergabe der seit knapp 5 Jahren von mir aufgebauten Struktur stattfinden wird. 3. Es sind in den vergangenen Jahren zu viele Versprechungen nicht eingehalten worden. Ich habe am Tag meines Bewerbungsgesprächs versprochen bekommen, dass es Mitarbeitergespräche geben wird und in diesen werden dann u.a. Zielvereinbarungen festgelegt. Ich hatte bis zum heutigen Tag kein einziges offizielles Mitarbeitergespräch und selbstverständlich gibt es bis heute keine Zielvereinbarung. Auch wurde mir versprochen, dass es eine Regelung zu Überstunden und einen Bereitschaftsdienst geben wird. Letzter wurde durchgesetzt, aber ohne meine aktive Teilnahme, da es seit dem ersten Tag der Überlegungen seitens der Teamleitung Entwicklung Streufeuer diesbezüglich in meine Richtung gab. Das bringt mich zu 4. Das Verhältnis zwischen mir und SRK kann man getrost als kaputt bezeichnen, was sicherlich auf Gegenseitigkeit beruht. Es gab schon einmal die Situation, dass ich dieses Mißverhältnis zwischen uns gegenüber Haiko eskalieren lassen habe. Daraufhin gab es ein längeres Gespräch zwischen uns, später sprach ich mit Haiko unter 4 Augen und habe ihm versprochen mich zu zügeln und das Ganze auf ein professionelles Arbeitsverhältnis zu heben. Dies tat ich entsprechend, wobei der jenige feststellen muss, der mich kennt, ich dort hin und wieder mehr als bis drei zählen musste. Aber ich tat es, der Sache wegen. 5. Es gibt bis heute keine klare Regelung, was Teamleitung in der Firma bedeutet, man erinnere sich an die Frage von ahuntke zum Teamevent 2014. Seither ist der Stand, dass ich den Posten auf einer Powerpoint-Folie besitze, nichts weiter. Es gibt keine schriftlich irgendwie gefassten Bedingungen, Eckpunkte Dos and Don'ts usw. Das hielt man aber für ausreichend, mir den Posten zu entziehen, ohne meine Anwesenheit und Möglichkeit auf eine Verteidigung¹. Auf die Frage, was ich denn laut den nicht vorhandenen Regeln falsch gemacht haben soll, habe ich bis heute keine klare Antwort gekommen. Es ist die Rede von Intransparenz und ich würde losgelöst agieren. 6. Meine immer wieder kommunizierte Arbeitsweise. Jeder hat das Recht alles bzgl. der technischen Umsetzung zu wissen. Es gibt kein Burgenbauen, d.h. sich von anderen durch Verweigern von Zugangscodes oder Weigerung durch Verschweigen der technischen Umsetzung abzuschotten. Ebenso gibt es keine organisatorischen Hürden womit alles bei mir über den Tisch gehen muss. Was im Übrigen auch die Übergabe wesentlich vereinfacht und ich genau das auch immer wieder gesagt habe. Wenn mit mir etwas ist, dann soll mindestens einer alles haben. Mails, Passwörter usw. sind bereits, weil immer so gelebt, übergeben. 7. Was übrig bleibt, ist eine Führung der Firma die zu sieht, wie ich mich an Dinge halte, die ich verpreche, die seit 5 Jahren sieht, was gelebte Transparenz bedeutet und es trotzdem nicht geschafft hat Dinge anzupacken bzw. mißgünstigen Mitarbeitern die Zügel anzulegen. Man verzeihe mir meine doch sehr direkt Art und Weise, aber ich verliere hier eine Sache, für die ich ganzen Sommer, Wochenenden und Nächte geopfert habe, für die ich außerhalb der Firma sehr viel Lob und Bewunderung empfangen habe. Ich verliere sie an die Mißgunst eines einzelnen und an das Nichtbegreifen des anderen, das dem so ist. Das macht mich traurig und wütend. Ich empfinde es als sehr verletzend, wenn man aufgrund von fehlenden schwerwiegenden Fehlleistungen meinerseits, dann persönlich wird und mir es jeden Tag direkt oder indirekt zu spüren gibt, dass man zwar fachlich sich nicht an mir vergreifen kann, aber mich menschlich bis zu so einem Eklat bringen kann, an dessen Ende ich endgültig der Verlierer sein werde und alles andere in diesen Schatten tritt. Danke dafür, mich an meinem wunden Punkt der Emotionalität zu treffen. Danke ich bin versenkt. Danke, Danke, Danke. Grüße, Tilo ¹ Die beiden Punkte stehen für mich im Zusammenhang. Auf der einen Seite wurde ohne mein Beisein die Bedingungen für meine Arbeit geändert, von Teamleiter zu Spezial-Aufgaben (aka Begriffs-Bingo). Gut, dann ändere ich auch die Bedingungen, ich will nichts mehr mit SRK zu tun haben, falls es eine restliche Zeit geben sollte, dann möchte ich von ihm kein Wort hören und sehen, nur wenn nötig. Am 25.08.2015 um 02:09 schrieb Tilo Werner:
Hallo zusammen,
ich werde mich hiermit von der TraSo verabschieden. Es fällt mir auf der einen Seite nicht leicht, weil ich viele von euch lieben und schätzen gelernt habe. Auf der anderen Seite bin ich nicht mehr in der Lage das Mobbing eines Einzelnen gegen mich auszuhalten.
Ich bin heute nach drei Wochen Ruhe und Entspannung auf Arbeit gekommen und muss mich einfach nicht nach knapp 5 Jahren harter Arbeit mit "Du siehst aus als hättest du abgenommen" begrüßen lassen.
Jetzt könnte der ein oder andere denken, dass ich da ein wenig zu dünnhäutig wäre, es ist aber nicht das erste Mal gewesen, dass ich mir solche Sprüche von Stefan Rank-Kunitz anhören musste.
Ich gehe davon aus, dass er das mit voller Absicht macht und ja er hat gewonnen, ich habe schon mit meiner Kündigung den Rückzug angekündigt, aber es ist ihm nicht genug.
Nach "Ich wäre dich ja gern lost, aber Haiko steht noch zu dir" und "Ich weiß warum du keine 80 wirst, denn es erschießt dich vorher jemand" und "Ich weiß warum Kathi dich nicht heiraten will" reicht es mir. Das muss ich mir nicht antun.
Ihr wisst, was ich für die Firma getan habe und ich war mir immer eurer Zuneigung sicher, leider habt ihr DAS aber verpennt. Der Typ macht nicht nur was er will, sondern er mobbt, intrigiert und benimmt sich wie die Axt im Wald.
Mir reicht es jedenfalls, ich habe meine Sachen abgeholt und werde diese Firma nicht mehr betreten so lange dieser Mensch dort sitzt.
Ich danke euch anderen für die wunderbaren Jahre in denen wir uns so viel weiter gebracht und gebildet haben. Danke für die vielen Stunden des miteinander diskutieren, debattieren und streiten. Ich werde es vermissen.
Liebe Grüße, Tilo
PS: Hintergrund meiner Kündigung war ein langes Gespräch zwischen Haiko, SRK und Thomas, wie man mich los werden kann.
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Tilo Werner