Hallihallo,
wie im Teammeeting angekündigt hier mal die Grobplanung für den "Tag der
gemeinsamen Mahlzeit" am kommenden Dienstag.
Ich werde heute noch eine leere "Speisekarte" in der Küche aushängen -
unterteilt in Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachspeisen.
Ihr habt dann verschiedene Optionen. Ihr könnt:
* selber kochen
* selber einkaufen
* Koch- und Einkaufsgemeinschaften bei komplexeren Gerichten bilden
Die Speisekarte hängt aus, damit ihr euch und euer Projekt dort vorab
eintragen könnt (einfach zur Detailabstimmung, damit es nicht dreimal
Nudeln mit Tomatensauce gibt).
Wer für sein Gericht eine Herdplatte oder die Mikrowelle benötigt,
schreibt das am besten dazu. Was an Pfannen, Töpfen oder Schüsseln
vorhanden ist, seht ihr ja in der Küche.
Ansonsten kocht somit mengenmäßig nicht einer für alle, sondern alle so,
dass möglichst viele mal kosten können. Stellt euch das wie ein
Mitbringbuffett beim Grillen vor. :)
Vorschläge für Uninspirierte:
* Nudelsalat
* Gemüsesalat
* Sushi
* Hackbällchen
* Hackepeter, Zwiebeln und ein paar Brötchen
* Baguette und Käse
* Chili con Carne
* Kuchen
* Obstsalat
* Eis oder Pudding
=> Kochverweigerer können gern mitessen, wenn genug da ist, sollten sich
dann aber ggfls. finanziell beteiligen. (Noch einzurichtende
Sammelkasse, aus der bei größeren Ausgaben mal Auslagen erstattet werden
können...)
Es geht primär ums kollektive Erlebnis, denn
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/schimpansen-verhalten-essen-staerk…
Viele Grüße
Jenny
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Freitag der 13., Kapitel 17: Ghostrider
~ Mittwoch, 15.01.2014.
~
Zack, sitze ich wieder bei Vicky. Wir reden über Wohngemeinschaften
und Anderes, da soll ich mich erstmals auf den Bauch legen. Schließlich
muss ich das linke Bein in einen 90 Grad-Winkel bringen. Uuuuuuff. Mit
viel Gezittere schaffe ich es dann doch noch das Bein anzuwinkeln. Nicht
zu fassen, wie wenig Muskeln im Bein übrig sind. Die ersten 10 Grad sind
der Hammer, das schmerzt im Knie, zittert an der Wade, am Oberschenkel
und ich verdrehe dabei das Becken. Während ich die Übungen mache und
dran denke, wieviel Muskelmasse ich in den vier Wochen im Bein verloren
habe, versuche ich mir vorzustellen, wie es Schumacher gehen wird, wenn
er wieder aus dem Koma erwachen wird. Brrrr.
Mit dem Abschluss der
Übungen, greift sich Vicky meine Wade und ich befürchte eine weitere
Muskel-Massage. Doch sie schaut auf meine Narbe in der Knie-Beugung und
sie ist ziemlich unzufrieden mir ihr. Denn offenbar begradigt sich diese
nicht ordentlich. Ich lege also das Bein wieder ab und sie knetet mit
voller Kraft die Narbe durch, um das Gewebe zu lockern. Ui, neben dem
Knochen-Schmerz, dem Krampf-Schmerz, dem Dehnungs-<dchmerz und dem
Terminator-Schmerz endlich mal etwas Neues. Ein sehr unangenehmer
brennender ziehender Narben-Schmerz.
Währenddessen entdeckt sie, dass in
der Narbe offenbar noch ein Stück Naht steckt, an das man nicht ohne
Weiteres herankommt, weil es verwachsen ist. Na vielen Dank auch,
verfluchter Drogen-Arzt!
Wir sind fertig, ich gehe raus, sehe noch eine
Frau in einer Art Sexschaukel sitzen und üben (vermutlich irgendwas für
die Rücken-Schule), lasse mir in gewohnter Manier ein Taxi rufen und
warte. Wieder kommt minutenlang kein Taxi vorbei. Ich schaue gerade zu,
wie einige Passanten in die Straßenbahn vor dem Gebäude einsteigen, da
schreit mir vollkommen unerwartet jemand ins linke Ohr.
"Taxe!"
Etwas
erschrocken drehe ich mich nach links und mir entfährt ein:
Hä...?
Jemand beugt sich zusätzlich in meine Richtung und schreit mich
noch lauter an:
"TAXE!!!!!!!!!!"
Ich realisiere einen alten Mann, der
links von mir steht. Sein Gesicht zur Faust geballt, faltig
verschrumpelt und vernarbt, blickt er mich finster an. Seine Mundwinkel
unter seinem weißen Schnauzer weit nach unten gezogen, rennt er in
Richtung Hof weg und winkt mich ohne weiteren Kommentar hinter sich her.
An seinem Auto angekommen winkt er nochmal. Sichtlich ungeduldig, nimmt
er mir in dem Moment, als ich mich rückwärts auf den Beifahrersitz
fallen will, schon die Krücken weg.
Ich drehe mich nach links in den
Fahrerraum und bemerke, dass der Sitz viel zu weit vorne für mich ist.
Dementsprechend frage ich ihn, wie sich der Sitz etwas nach hinten
stellen lässt, während er die Beifahrertür kommentarlos neben mir
zuknallt. Normalerweise hätte ich mich selbst vorgebeugt und nach dem
Hebel gesucht, aber das ging nicht, da ich wie eine Presswurst im Sitz
saß.
Die Fahrertür öffnet sich, er steigt ein, beugt sich zu mir rüber,
geht mit der Hand an den Hebel, zieht ihn und drückt mich augenblicklich
mit einem kräftigen Ruck in den Sitz und schmeißt mich unter Schmerzen
im Bein nach hinten.
Was für ein asoziales Arschloch.
Wir fahren nach
draußen und er raunzt ein "WOHIN?". Ich sage ihm die Straße und er fährt
in seiner alten Schrottmühle los. Während die anderen Taxis bisher immer
ruhig, leise und sanft, top ausgestattet waren, war sein Auto staubig,
dreckig und klang vom Motor her wie 20 Jahre alt. Jeden Kolben konnte
man hören, die Stoßdämpfer quasi nicht vorhanden und ein Fahrwerk, das
nur noch durch sein Eigengewicht auf der Straße gehalten würde.
Lange
Rede, kurzer Sinn. Das war die erste Fahrt meines Lebens, bei dem ich
bis auf die eben beschriebenen Sätze nicht ein Wort mit dem Fahrer
gewechselt habe. So ein unsympathischer stoischer depressiver alter Sack
war mir lange nicht untergekommen. Man konnte förmlich den schwarzen
Rauch sehen, der aus seinem Kopf aufstieg und das Feuer um seine Hörner.
Worüber und warum hätte ich also mit diesem Mann kommunizieren
sollen?
Daheim angekommen, hält er mir wortlos den Block zum
unterschreiben hin, steigt aus und gibt mir die Krücken. Ich sage Danke
und wünsche ihm (leider) einen schönen Tag. Er reagiert nicht, steigt
ein und fährt weg. Hornochse!
Später am Nachmittag rief mich die
Physiotherapie an. Es war eine Dame dran, die sich um meine Termine für
die zweite Physio-Welle kümmern würde. Von der (dritten) D-Ärztin war
nämlich Bewegungs-Bad auf eine neue Verordnung geschrieben worden. Da
dies nicht in der laufenden Therapie geändert werden konnte, sollte es
nun zur Anwendung kommen.
Leider gab es das Problem, dass das
Bewegungsbad nur in der Außenstelle verfügbar ist und nicht in der
Zentrale, wo ich in Behandlung bin. Meine Priorität war allerdings, dass
ich weiter bei Vicky meine Stunden absolvieren kann. Nicht nur, weil wir
uns sympathisch sind, sondern weil sie auch genau Bescheid weiß, wo ich
gerade stehe und an welcher Stelle wir weitermachen müssen.
Dauernd den
Therapeuten zu wechseln, hielt ich für kontraproduktiv.
Also sagte ich
das der Dame am Telefon so. Ich hatte damit ihr Verständnis, wobei sie
nachfragte, ob wir das Bewegungsbad dann einfach wegfallen lassen
sollten. Doch auch das war nicht in meinem Interesse. Wenn mir etwas
empfohlen und verschrieben wird, will ich das auch mitnehmen.
Also
kommt mir im Laufe des Gespräches die Idee, dass ich die eine Therapie
in der Zentrale und die andere Therapie in der Nebenstelle mache. Die
Dame am Telefon stöhnt: "Das wäre ja ein gewaltiger Aufwand, das zu
planen." Ich grinse ins Telefon und antworte lediglich: "Ja, nur zu."
Es
seufzt am anderen Ende, aber sie ist einverstanden. Na da bin ich ja mal
gespannt.
~ Donnerstag, 16.01.2014. ~
Oh, keine Termine. Dafür kommt
mich eine sehr gute Freundin besuchen. Fast vier Stunden reden wir. Zum
Ende hin darf sie mir noch die Gießkanne füllen und in die jeweiligen
Zimmer tragen, damit ich die Blumen gießen kann. Bescheuert, dass ich
nichtmal das kann. Dann stellen wir die volle Gießkanne im Wohnzimmer
hinter der Couch ab, damit ich wenigstens in einem zimmer später selbst
die Blumen bewässern könnte.
Den Rest des Tages mache ich als
eigen-verordnete Hausaufgabe viele Übungen der letzten Tage, wie z.B.
das heben und senken des Fußes im Sitzen. Selbst das fällt mir durch den
Wadenmuskel aktuell schwer. Durch den nächtlichen Schlaf werden die
Dehnungen und Lockerungen der Wade leider zu 98% wieder zurückgesetzt,
so dass ich am folgenden Tag beinahe wieder bei Null ansetzen muss.
Dann versuche ich mich an der Übung auf dem Bauch, lege mich im
Wohnzimmer hin und versuche das Bein anzuwinkeln. Allerdings ist das so
schmerzhaft am Tibiakopf, dass ich stoppe und lieber Vicky dazu befragen
wollte.
~ Freitag, 17.01.2014. ~
Den Morgen verbringe ich zweieinhalb
Stunden mit Bürokratie und bereite verschiedene Post an mehrere Stellen
vor. Unter Anderem an die Berufsgenossenschaft, die meine ersten
Unterlagen verschlampt hatten. Danach hätte ich gerne ein Schläfchen
gehalten, doch ich musste los. Zur Physio.
Den Taxifahrer bitte ich
wieder, ob er meine Briefe einstecken kann. Wir fahren los, biegen ab,
halten vor dem Briefkasten und er weist mich darauf hin, dass dieser
wohl stillgelegt wäre.
Waaaas? Am Mittwoch hatte ich dort (ebenfalls vom
Hin-Taxifahrer) noch Briefe einwerfen lassen. Nun war das
Uhrzeitenschild und alle Aufkleber vom Briefkasten verschwunden. Na
super, von einem auf den anderen Tag mitten im Monat stillgelegt? Hmm...
wir fahren weiter.
Während der Physio rede ich mit Vicky anfänglich
über TV-Serien und Trash-TV. Wir lachen viel und stören vermutlich die
Kollegen nebenan. Dann kommen wir über die neuen Termine zu sprechen.
Auch sie begrüßte es sehr, dass ich mich dafür eingesetzt hatte, weiter
bei ihr zu sein. Aus ihrer Sicht war es ebenfalls leichter, statt
ständig wechselnde Patienten zu haben, mal einen bis zum Ende zu
begleiten, besonders wenn er so umgänglich ist wie ich *hust*. Leider
würde sie aufgrund einer Weiterbildung und Urlaub die nächste Woche
nicht verfügbar sein, wodurch ich doch kurzzeitig verschiedene Kollegen
haben würde.
Ich befragte sie zu meiner schmerzhaften Übung am Vortag.
Sie meinte, dass es an meinem harten gerade Boden lag, da die Pritsche
sehr weich gepolstert und schräg angesetzt ist. Nichtsdestotrotz sollte
ich die Übung weiter versuchen, der Schmerz wäre die fehlende oder
überspringende Muskulatur, bzw. einzelne Sehnen, die durch den
Heilungsprozess noch ihre Positionen innerhalb des Knies ändern und
quasi im Fleisch zwischen Knochen und Metall herumflutschen.
So komme
ich zu der Frage, ob denn das beim Laufen lernen ohne Krücken
schlagartig besser werden würde. Leider nimmt sie mir den Wind aus den
Segeln, denn in den ersten Wochen des Laufens würde offenbar wieder ein
starker Knochenschmerz auftreten, da die frisch gebildete Knochenmasse
nicht daran gewöhnt ist, mit meinem vollen Gewicht zusammengedrückt und
wieder gelockert zu werden. Ohje.
An der Rezeption frage ich später, ob
sie meine voll frankierten Briefe mit der Hauspost verschicken
können.
Können sie natürlich nicht. Zum Glück kannte der Taxifahrer auf
der Strecke des Heimweges eine Post, an der er anhielt und schnell die
Briefe einsteckte.
~ Samstag, 18.01.2014 ~
Die ganze Woche über
geplant, dass ich heute zum ersten Mal wieder zum Wochen-Einkauf
mitkommen würde, sollte es 10 Uhr losgehen. Weil meine übliche
Einkaufs-Crew nicht verfügbar wäre, hatte ich mich mit einem anderen
Kumpel verabredet. Er hatte den zeitlichen Termin gesetzt. 10:15 Uhr
schaue ich ins Whatsapp... hmm, zuletzt online gegen 02:44 Uhr?! Sieht
mir nach einem durchgefeierten Freitag aus. Wetten, dass er verschlafen
hat? Also rufe ich ihn an... nach 14x klingeln geht er ran und wirkt
leicht überfahren. "Nach dem Medikamente nehmen bin ich wieder
eingeschlafen."
Whatever, mache hinne! :-)
10:35 Uhr starten wir.
Angekommen, treffen wir viele Bekannte, wie die Schwester von meinem
Hausarzt, die sofort nachfragt, was passiert ist. Also erzähle ich es
ihr. Genau wie der Dame vom Obst, vom Fleisch, den Kassiererinnen, vom
Kiosk, der Apotheke und vom Döner-stand. Die meiste Zeit verbringe ich
vermutlich mit Gesprächen, dazwischen kontrolliere ich den
Einkaufszettel und werfe alles in den Wagen, den mein Kumpel immer brav
zu mir schiebt.
Kurz vor der Beendigung unserer Runde treffen wir am
China-Imbiss noch unseren ehemaligen Schuldirektor und Mathelehrer,
unsere Eiche im Sturm, der uns zuletzt vor über 15 Jahren gesehen hat.
Mit einem anderen Kumpel zusammen hatten wir ihn schon bei "Otto -
Geboren um zu blödeln" in der Arena gesehen, wo wir beide live bei RTL
in der Sendung von Gottschalk und Jauch "Die Zwei" zu sehen waren.
Damals hatten wir uns nicht getraut ihn von der Seite anzuquatschen.
Zwei Wochen danach sah ich ihn mit anderen Freunden im Park. Und da saß
er nun. So wie wir ihn sahen, quatscht ihn mein Kumpel völlig ungeniert
an.
Er nennt seinen Namen, da mir aber bewusst war, dass er uns nach den
vielen Jahren anhand der Namen nicht mehr zuweisen könnte, helfe ich
etwas nach. Nach meiner Begrüßung nenne ich unser Abgangs-Jahr und den
nächsten großen Punkt: Mit zwei Freunden zusammen haben wir insgesamt
drei Jahre die Bibliothek geleitet, die sich direkt neben seinem Büro
befand. Während ich bezahlen muss, redet mein Kumpel mit ihm und als ich
mich umdrehe, ist er schon im Gehen und verabschiedet sich.
Schließlich
fahren wir noch zu Kaufland - eine Melone musste noch her! Hmm, da
liegen nur zwei. Ich hebe die Erste an und klopfe... *glumpf*
*glumpf*... Igitt... die gärt ja schon innen... ich hebe die Zweite hoch
und klopfe... *glurgs* *glurgs*... BÄÄÄH... ekelhaft. Eine gute frische
knackige Melone muss beim klopfen schließlich *klock* *klock* machen,
wie ein 40x40mm Holzbalken, auf den man klopft.
So schaute ich noch nach
den extrem teuren Mangostanen (googelt es ruhig) und kaufte eine
Packung. Am Unfalltag hatte ich mir neben der Melone übrigens ebenfalls
eine Packung Magostanen gekauft. Hat deren Inneres doch den intensivsten
und süßesten Geschmack aller im Handel erhältlichen Früchte.
Genau 13
Uhr sind wir wieder Zuhause. Bein und Fuß dick, verhärtet und kalt,
machen mir doch die Schwielen an den Händen fast mehr zu schaffen, die
ich durch das lange Laufen an den Krücken bekommen habe. Jedoch
dominierte das Knie recht schnell wieder, denn jetzt trat da alle 15
Sekunden ein puckernder Schmerz im Knie auf. Ist das der Lauf-Schmerz
von dem Vicky gesprochen hat?
~ Sonntag, 19.01.2014. ~
Oh nein. Weil
ich gegen 1 Uhr nicht so recht einschlafen kann, breche ich meine
Couch-Bett Regel, gehe sofort ins Bett und muss es bitter bereuen.
Gefühlte 100 Mal wachte ich die Nacht über auf. Werfe mich unter
Schmerzen von links nach rechts. Jede Position tat weh. Kissen rein,
Kissen raus. Ich friere dauernd, weil der Sturm draußen immer wieder das
leicht angeklappte Fenster aufklappt. Wie sich in den folgenden Tagen
zeigte, erkältete ich mich dadurch etwas. So quäle ich mich bis 6
Uhr.
Tagsüber hatte ich dann einen cholerischen Ausbruch, denn wieder
mal fällt eine Krücke um. Dieses Mal fällt sie nicht in irgendeinen
Blumentopf und sprengt wie ein Blitzknaller Erde durch die Luft, sondern
sie fällt exakt auf die Gießkanne hinter der Couch.
*gluck* *gluck*
*glorg*
Zwei Liter Wasser ergießen sich über den Teppichboden. Nur
langsam kann ich mich auf den Boden begeben und sie aufzustellen, bevor
ich den Scheuerlappen aus der Küche hole und anschließend lauthals durch
die Wohnung schreie.
Verschissene Krücken, egal wo ich sie anlehne, ob
in der Wohnung, bei Freunden, in der Physio; nach durchschnittlich 10
Sekunden fällt ständig eine um. ICH HASSE SIE!!!
AAAaaaAAAaaaAAhHHHhh!
Hätte ich mir den Hass doch nur für den zweiten
Ghostrider-Teil aufgehoben...
To be continued... nächstes Kapitel:
Doppelter D-Arzt Irrsinn³ und Ghostrider - Teil 2
PS: Hallo an die
zwei neuen Kollegen. Ich hatte am Freitag den 13.12.13 einen Unfall, das
ist meine Geschichte dazu. :-)
--
Mit freundlichen Grüßen
Carsten
Zinke
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Liebe Kollegen,
ich möchte mich jetzt auch noch mal unverschlüsselt auf diesem Wege
kurz bei Euch vorstellen - viele habe ich ja schon persönlich
getroffen: ich bin Sebastian und verstärke das Team ab heute in der
Entwicklung des Buchungskerns.
Alles weitere gerne bei einer Tasse Kaffee in einer Arbeitspause.
Viele Grüße,
Sebastian
- --
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian de Vries
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Freitag der 13., Kapitel 16: Waaaaahhhde²
---
Sei gegrüßt
Lesefan,
ich habe in den bisher veröffentlichten Kapiteln irgendwie
immer den Oberschenkel mit dem Unterschenkel verwechselt. Seien es die
Kreislaufkollapse, Kissen zur Schlafunterstützung oder eine unangenehme
Massage - das alles spielte sich im Bereich des Oberschenkels ab. Denn
der Unterschenkel ist mit seinem verkürzten Wadenmuskel, dem operierten
Knie und dem Wadenbein-Bruch viel zu empfindlich für irgendwas. Naja,
was man nicht im Kopf hat, hat man in den... Schenkeln.
Viel Spaß beim
Lesen.
---
Freitag, 10.01.2014.
Nachdem ich mir bereits viele Nächte um
die Ohren geschlagen habe, fand ich nun endgültig heraus, was das
Schlafen mit "Überhangmandat" anging. Anfangs konnte ich mir bei
Drehungen auf die Seite ein Kissen zwischen die Oberschenkel packen.
Dann ging es plötzlich nicht mehr, so dass nur noch das Heraushängen zur
jeweiligen Seite auf dem Bett oder der Couch funktionierte. Aber auch
das hielt nur zwei Tage. Das Geheimnis war an der Stelle das Wörtchen:
Oder.
Denn offenbar gibt es Tage, an denen das Kissen funktioniert, an
anderen komme ich aber nur zurecht, wenn das Bein über hängt. Die
Herausforderung ist nur, im Halbschlaf herauszufinden, was davon am
jeweiligen Tag passt. Von einem ruhigen Schlaf war ich also immer noch
weit entfernt. Immerhin hatten sich die Schlafpausen schon soweit
reduziert, dass ich teilweise über eine Stunde am Stück schlafen konnte.
Außerdem hatten sich durch das Bett und die Couch am linken Oberschenkel
bereits schmerzhafte Druckstellen durch die Kissen gebildet. Zur
Erinnerung: Nur im Bett kann ich auf die rechte Seite gedreht, das Bein
aus dem Bett hängen lassen. Auf der Couch kann ich auf der linken Seite
das Bein aus der Couch hängen lassen. Umgekehrt war es bei beiden
Liegegelegenheiten schmerzhaft, was mein Unterbewusstsein mitunter
jedoch nicht davon abhielt, diese Position einnehmen zu wollen, wodurch
ich direkt aufwachte.
Am späten Nachmittag starte ich zur
Physiotherapie. Einen Taxifahrer gerufen, begebe ich mich die Treppen
herunter. Als ich unten ankomme, fährt er gerade vor. Aber wie jeden
Tag, habe ich eine kleine Tüte mit dem Bio-Abfall dabei, die ich hinter
in den Hof bringen muss. Ich verfalle in eine leichte Hektik und eile
zur Tonne, werfe die Tüte hinein und hechte zurück. An der Tür setze ich
viel zu weit entfernt von mir die erste Krücke auf die Fliesen. Draußen
war es nass. Kaum abgesetzt, lege ich das Gewicht auf die Krücke. Weil
der Gummi nass ist, rutscht sie augenblicklich unter mir weg. Wuuaaargh.
Ich setze Reflex-artig an, um mich vorwärts in Fallrichtung abzurollen,
realisiere aber gerade noch, dass ich dazu über das linke Knie rollen
müsste. Scheiße.
Mitten im Fall überlege ich, wie ich die Situation
retten könnte. Ich verlege meinen Schwerpunkt auf die rechte Seite,
indem ich das rechte Knie einknicke und werfe die rechte Krücke weg.
Schließlich komme ich rechts mit dem Unterarm und der Hand auf dem Boden
auf, das rechte Bein angewinkelt und das linke Bein noch weitestgehend
gestreckt. Ich kann mich stabilisieren, nehme die Krücke wieder, stemme
mich hoch, erklimme die drei Stufen hoch, drei Stufen runter und bin im
Taxi.
Notiz an mich: Auf feuchte Untergründe und glatte Flächen
achten!!! Hektik gleich Verletzung!
In der Physio angekommen, lasse ich
mich wieder in das 2. OG fahren. Als meine Therapeutin raus kommt und
mich herein bittet, achte ich dieses Mal darauf, ordentlich den Fuß
abzurollen. Selbstverständlich schaut sie wieder und lobt mich
diesmal.
Dann zeige ich ihr die aktuellen Röntgen-Bilder, damit sie mal
sehen kann, womit sie es zu tun hat. Darauf rumkneten und es ertasten zu
müssen ist ja doch etwas anderes, als es direkt sehen zu können und
würde mir nur helfen. Auch sie ist, ob des vielen Metalls, erstaunt.
Im
Laufe der Stunde erzähle ich von Alltagssituationen, bei denen ich
Besonderheiten festgestellt hatte.
Das kannst du ja jetzt mal mit mir
zusammen probieren.
Während du diese Zeilen liest, sitzt du vermutlich.
Ober- und Unterschenkel bilden dabei einen 90 Grad-Winkel. Nun drehst du
mal einen Fuß auf der Ferse stehend und ohne das Bein zu bewegen, nach
links und rechts. Dabei solltest du ungefähr 45 Grad den Fuß nach links
und rechts drehen können.
Nun... bei mir geht das nicht mehr! Weil das
Wadenbein und der Tibiakopf fest verschraubt sind, kann ich diese
Bewegung nicht mehr machen. Nach links komme ich ca. 3 Grad, nach rechts
ca. 5 Grad.
Ein weiterer Punkt war, dass ich z.B. beim Lüften am
Fenster stehend, nicht beide Füße aufsetzen konnte. Der linke Fuß war an
der Ferse immer angehoben, wenn sich mein Oberkörper in einem gewissen
Winkel liegend auf dem Fensterbrett befand. Dadurch hatte ich das Gefühl
oder vielmehr die Befürchtung, dass durch die OP mein linkes Bein
verkürzt worden wäre und ich den Rest meines Lebens ein Hanghuhn sein
müsste. Doch sie beruhigt mich und schiebt es auf das (mittlerweile)
untrainierte Bein mit dessen verkürztem Wadenmuskel.
Kaum sprechen wir
drüber, setzt sie sich auf meinen Fuß. Ich aaahne, was kommt und schon
geht loooooooos. Wieder schnappt sie sich meine Wade, greift voll in den
Muskel und mein Schädel explodiert. Also fast.
Damit ich nicht wieder
wie 'ne Pussy rüber komme, gehe ich dieses Mal einen anderen Weg und
versuche wie bei Dehn-Übungen zu entspannen, indem ich tief ein- und
ausatme und statt mich zu verkrampfen, locker lasse. Tatsächlich
funktioniert das ziemlich gut. Zwar wird der Schmerz dadurch nicht
weniger, aber weil man sich aufs Atmen und Entspannen konzentriert, ist
man halt davon abgelenkt. Sie bemerkt das und kommt mit mir darüber ins
Gespräch, wo ich das her habe. Ich erkläre es ihr einige Minuten. Nach
diesen Minuten war allerdings der Schmerzfaktor dann zu hoch, so dass
ich doch mal kurz das Gesicht verziehen musste und mich leicht
verkrampfte, bevor ich dann erstmal erlöst war.
Die Taxi-Fahrt nach
Hause war wie die meisten. Wieder mal erzählte ich meinen kompletten
Unfallhergang und würde wieder im Gegenzug Unfälle aus dem Leben des
Taxifahrers erfahren.
Samstag, 11.01.2014.
Vor der üblichen
Morgenwanderung vom Bett auf die Couch, bemerke ich beim Anziehen der
Hose, dass der Wadenumfang meines linken Beines stark abgenommen hat.
Ohje, wann sind nur die sechs Wochen um, ich will dringend wieder laufen
üben, das ist ja fürchterlich.
Durch diese Erkenntnis, übe ich den
ganzen Tag lang immer wieder mit der Waage, dass ich ein Gefühl bekomme,
wann ich im Stehen mit dem linken Bein ein Gewicht von 20kg erreiche.
Mehr durfte ich ja die ersten sechs Wochen nicht belasten. Doch bereits
ab 10kg fängt es im Fuß an zu schmerzen. Ab 13kg schmerzt es in der
Wade, ab 15kg beginnt zusätzlich das Knie am Tibiakopf weh zu tun, bei
18kg dann alles zusammen. Yay, offenbar stehe ich auf dem Knochen, weil
kaum noch Muskeln vorhanden sind. Na das wird ein Spaß, wenn sich in
zwei Wochen noch weniger Muskeln im Bein befinden.
Im Laufe des
Vormittags kommen meine Freunde vorbei und lassen ihr Kind bei mir,
während sie für mich einkaufen fahren. Da der Kleine mir mehrmals beim
spielen des aktuellen Zelda-Titels "A Link Between Worlds" zugeschaut
hatte, ließ er sich das Spiel kurzerhand von seinem Opi schenken und
hatte nun drei Beutel an Fragen mit. Das Kind versorgt, der Einkauf für
mich besorgt, packe ich alles in die Schränke und esse was, mit
anschließendem Mittagsschläfchen. Ich würde mir das bis zum
Gesund-schreiben dringend wieder abgewöhnen müssen!
Den ganzen Tag über
machte ich immer wieder diverse Übungen aus den Physio-Stunden,
sozusagen Hausaufgaben. Beim Lüften am Abend habe ich dann ein kleines
Erfolgserlebnis: Dieses Mal blieb die Ferse beim Beugen des Oberkörpers
unten, weil ich das Knie komplett streckte. Zwar bemerkte ich weiterhin
einen kleinen Unterschied zur rechten Seite, doch das war annehmbar und
bedeutete, dass ich doch kein Hanghuhn sein müsste.
Sonntag,
12.01.2014.
Ein Freund und eine Freundin kommen mich am späten
Nachmittag besuchen. Sie hat eine Ausbildung als Friseurin, arbeitet
aber mittlerweile als Bürokraft und kam auf meine Bitte hin mit ihrem
Friseur-Besteck und Geräten vorbei, um mir endlich mal die Haare zu
schneiden, denn damit war ich seit 2 Wochen überfällig - Rapunzel hatte
ich aber noch nicht erreicht. Nachdem die Wolle ab ist, setzen wir uns
noch zwei Stunden hin und reden. Für mich mal wieder eine schöne
Abwechslung. Insgesamt waren die Stunden wieder mal davon gerannt, so
endete auch der Tag sehr schnell.
Montag, 13.01.2014.
Juhuu,
einmonatiges Jubiläum des Unfalls. Übrigens ist für den 13.12. nun jedes
Jahr eine "Geburtstags-Party" bei mir geplant.
Etwas länger geschlafen
als sonst, ist 7:30 Uhr die Nacht zuende. Nach dem Wechsel auf die
Couch, plane ich direkt am Morgen die nächste Veröffentlichung des
aktuellen Kapitels. Nachdem ich auf den Physio-Plan schaue und mich
vergewissere, dass es am heutigen Montag tatsächlich keinen einzigen
Termin gibt, bin ich so entspannt, dass ich bis 13 Uhr immer wieder
einschlafe. Wusch, war auch der Tag vorbei.
Dienstag, 14.01.2014.
Am
Morgen spreche ich das erste Mal mit meinem Sachbearbeiter der
Berufsgenossenschaft, weil ich einige Fragen hatte. Zum Beispiel, dass
ich die selbst bezahlten Taxi-Fahrten gerne abrechnen lassen möchte. Der
Sachbearbeiter teilt mir mit, dass meine bisher ausgefüllten Unterlagen
unvollständig bei ihm angekommen wären und ich deshalb nochmals alles
ausfüllen müsste. Super.
Eine Heizungsableserin hat sich angekündigt,
will aber ziemlich knapp vor meinem Physio-Termin im Haus starten. 13:20
Uhr begann die Physio, das heißt ich musste 12:55 Uhr starten, also
gegen 12 Uhr ins Bad, immerhin brauchte ich nun beinahe eine Stunde für
alles. Das Essen konnte ich kurz vor 12 Uhr zu mir nehmen. Die Dame
hatte sich für 11:30-14:30 Uhr eingetragen. Also rufe ich sie an und
spreche auf die Mailbox, dass sie doch bitte bei mir anfangen möge.
Es
ist 11:50 Uhr, als ich vor meiner Tür Geräusche höre und an den Spion
gehe. Draußen sehe ich beim Nachbarn Stiefel und Messgeräte stehen.
Soviel zur Mailbox...
Zwei Minuten später klingelt es bei mir. Zwei
Frauen treten ein. Eine steht nur sinnlos herum, die andere liest alle
Heizungen digital aus und schreibt die Wasserzähler-Werte auf. Für
Smalltalk waren sie nicht wirklich zu haben. "Mailbox? Nee, die ham' wir
nich abgehört." Ich behalte beide im Auge. Als sie raus sind, esse ich
fix und mache mich dann fertig. Wie geplant, rufe ich 12:55 Uhr das
Taxi, begebe mich an die Tür, ziehe Jacke und Schuhe an und reiße mit
der Krücke meine vorbereitete Briefpost mit dem Handy herunter. Als
alles auf dem Boden aufschlägt, bin ich laut am fluchen, räume wieder
zusammen, gehe raus, schließe zu und begebe mich die Treppen nach
unten.
Dort saßen die Ablese-Frauen, sortieren irgendwelche Dokumente
und machen mir kaum Platz. Auf dem Hof entsorge ich wieder den Müll und
gehe zurück ins Haus, Richtung Eingang. Aber Moment... irgendwas ist
komisch. Hier fehlt doch etwas?!
D'OH!!! Mein Rucksack ist noch oben!!!
NEIIIIINNNN... bei meinem Gefluche hatte ich den hinter mir stehen
lassen... toll... wieder hoch... wieder runter... stand der Taxifahrer
schon einige Minuten und wartete. Wir fahren los und ich lasse ihn am
nächsten Briefkasten meine Post einwerfen.
Bei der Physio angekommen,
melde ich mich an und gehe zum Aufzug. Drei Minuten später (!)... ist er
endlich da, nachdem er für ca. 20 Sekunden auf jeder Etage gehalten hat.
Ich steige ein und fahre hoch ins 5. OG. Dort angekommen, öffne ich mit
der Krücke und dem automatischen Türöffner die Tür, trete ein und...
äh... Moment... wieso bin ich ins 5. OG gefahren... ich musste doch ins
2. OG... D'OH!!!
Der Aufzug wieder weg, stürzte ich stocksauer mit den
Krücken die (teilweise sehr engen) Treppen herunter, so dass sich einige
Besucher erstaunt zeigen, wieso ich mir das antue. Wieder ein paar
Minuten zu spät, werde ich in den Behandlungsraum gebeten, außerdem war
heute eine junge Dame anwesend, die zuschauen sollte. Während der
Behandlung erzähle ich Vicky (so heißt meine Therapeutin) die Stories
und wir lachen uns gemeinsam drüber kaputt. Das war eindeutig nicht mein
Tag. Wir kommen wieder über die Fußdrehung ins Gespräch und sie klärt
mich auf, dass das eigentlich eine unnatürliche Bewegung ist und wir
diese im Alltag nirgendwo benutzen. Es wäre also nicht sonderlich
schlimm, das jetzt nicht zu können. Im Gegenteil, der der Fall lag eher
so, dass ich das aktuell auch gar nicht versuchen sollte, um nicht etwas
kaputt zu machen.
Auch über meine Scharnier-Erfahrungen erzähle ich
erneut, so dass sie beginnt auf dem Metall zu massieren, teilweise aber
auch in den Zwischenräumen der Kniescheibe und am Knochen. Außerdem
drückte sie vereinzelt an ein paar Punkten ziemlich fest für mehrere
Sekunden ins Fleisch rein. Zwei Minuten später möchte sie, dass ich (wie
immer liegend) das Bein beuge und strecke und mit dem linken Bein quasi
Fahrrad-fahre.
Ich denke mir so: Das ist doch Mist mit dem
Scharnier-Gefühl.
Dann hebe ich das Bein, beuge es und... ooooooh... es
fühlt sich Butterweich an. Kein Schmerz, kein Scharnier-Empfinden. Wie
früher kann ich mit einer angenehmen Leichtigkeit das Bein bewegen.
Sie
erklärt mir anschließend, dass meine zurückentwickelte Verkapslung im
Knie daran Schuld wäre, die erst bei der Vollbelastung des Knies wieder
aufgebaut würde. Faszinierend, wie sie das mit den Druckpunkten und dem
massieren kurzzeitig wiederherstellen konnte.
Am Ende der Stunde
überrascht mich dann noch einer der Rezeptions-Mitarbeiter. Dieser
sollte mein Taxi rufen und kannte meinen Namen! Wenn man bedenkt,
wieviele tausende Patienten tagtäglich in der Klinik auf
Durchgangsverkehr sind, war das erstaunlich. Vielleicht hatte er sich ja
meinen Namen wegen dieses Debakels mit dem hohlen Taxifahrer gemerkt,
der mich hatte sitzen lassen.
Aber das nächste Taxi-Desaster sollte
nicht lange auf sich warten lassen.
To be continued... nächstes
Kapitel: Ghostrider
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Mit freundlichen Grüßen
Carsten Zinke
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Hallo @ll,
Ich bin in der Zeit vom 20.01.2014 - 24.01.2014 nicht im Büro.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an support(a)traso.de.
LG,
Tobias
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Mit freundlichen Grüssen,
Tobias Schmalenberg
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